Ladesäulen für Unternehmen

Alle Infos auf einem Blick

Wer in der eigenen Firma auf Elektroautos setzt, benötigt die passende Ladeinfrastruktur. Früher oder später ist der Umbau in jedem Fall nötig, denn E-Autos erobern unsere Straßen im rasanten Tempo. Sie sind nicht nur besser für das Klima als Verbrenner, sondern langfristig auch gut für das eigene Portemonnaie. Sogar Ihre MitarbeiterInnen können sparen: Die Versteuerung von elektrischen Dienstwagen fällt noch günstiger aus als bei Dienstwagen mit Verbrennungsmotor.

Vorteile von E-Autos im Unternehmen:

Finanziell lukrativ

Finanziell lukrativ
©

Viele E-Autos rechnen sich bereits nach wenigen Jahren. Geringer Verbrauch und günstigere Wartung gleichen den höheren Anschaffungspreis aus. Das ist gut für die langfristige Bilanz.

Ökologisch modern

Ökologisch modern
©

Zukunftsbewusste Unternehmen setzen auf nachhaltige Technologie, auch beim Fuhrpark. Das ist gut für die Umwelt und fürs Image.

Steuerlich clever

Steuerlich clever
©

Im Gegensatz zu herkömmlichen Dienstwagen, wird das E-Firmenfahrzeug nur mit einem Viertel der 1%-Regel versteuert. Das freut Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen.

Der Ausbau der Lade-Infrastruktur ist in vollem Gange

Über eine Million öffentlich zugängliche Ladepunkte soll es bis zum Jahr 2030 in Deutschland geben. Auch Ihr Unternehmen kann sich daran beteiligen
und von einer der zahlreichen Förderungsmöglichkeiten profitieren.

Ladestation im Unternehmen als Grundpfeiler des E-Fuhrparks

Als Unternehmen benötigen sie in jedem Fall die passende Ladeinfrastruktur vor Ort. Herkömmliche Steckdosen, im Fachjargon auch „Schutzkontaktsteckdosen“ oder „Schuko“ genannt, sind für die dauerhafte Versorgung von E-Autos nicht geeignet – schon gar nicht in einem Unternehmen mit großer E-Flotte.

Einerseits ist die Steckdose technisch nicht für das mehrstündige Laden von Elektrofahrzeugen ausgelegt. Unter der Dauerlast droht Überhitzung und im schlimmsten Fall ein Kabelbrand. Andererseits bietet das Laden über die Haushaltssteckdose generell nur eine sehr geringe Leistung und hat somit lange Ladezeiten zur Folge.

Ein großer Vorteil von Ladesäulen im Unternehmen ist zusätzlich deren Signalwirkung. Elektroladestationen und der eigene zukunftsorientierte Fuhrpark verkünden unweigerlich den Zeitgeist der Moderne. Das macht Eindruck auf die Kunden und Partner.




©


Welche Ladesäule für die Firma?

Zwei unterschiedliche Ladearten sind bei Ladesäulen geläufig: Das Laden mit Wechselstrom (AC) und das Laden mit Gleichstrom. Beim Gleichstrom fließt der Strom immer nur in eine Richtung: vom Plus- zum Minuspol. Beim Wechselstrom hingegen wechselt die Stromrichtung innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde. Im Deutschen Stromnetz wechselt der Strom 50-mal die Richtung. Die Frequenz wird dementsprechend mit 50 Hz (Hertz) angegeben.

Der Auto-Akku funktioniert jedoch nach dem Gleichstrom-Prinzip und dementsprechend muss der Strom zum Laden umgewandelt werden. Das geschieht auf unterschiedliche Weise.

Dementsprechend sind mit DC-Ladegeräten wesentlich kürzere Ladezeiten möglich. Der direkte Fluss von Gleichstrom ermöglicht die direkte Ladung ohne den Umweg über den Laderegler des Autos. Allerdings sind DC-Ladesäulen heutzutage aufgrund der höheren Ansprüche noch ziemlich teuer, weswegen sie sich vor allem für kommerzielle Anwender lohnen.

Doch auch ihr Unternehmens-Parkplatz kann durch DC-Ladestationen zum Profit-Center werden. Integrierte Ad-Hoc-Zahlungssysteme erlauben das Laden auch für firmenfremde Fahrzeuge. Sie bestimmen den Preis pro Kilowattstunde und haben gleichzeitig die Möglichkeit, der eigenen Flotte eine spontane Energiespritze zu verpassen – immer dann, wenn die Zeit drängt.

©

Welche Ladestation benötigen Unternehmen?

Die Größe und Ausstattung ihres Ladeparks richten sich ganz individuell nach Ihrem Betrieb. Vorab müssen Sie sich folgende Frage stellen:

  • Wie viele Elektrofahrzeuge besitzen Sie?
  • Planen Sie in absehbarer Zeit eine Vergrößerung Ihrer E-Flotte?
  • Wie schnell müssen Fahrzeuge wieder einsatzfähig sein?
  • Wie weit fahren Ihre Fahrzeuge am Tag?
  • Wie viel Platz steht Ihnen zur Verfügung?

Die Ansprüche variieren nach Branche und Betrieb: Pflegedienste können ihre Routen beispielsweise oft kilometergenau planen und ihre Fahrzeuge über Nacht am eigenen Parkplatz wieder aufladen. Handwerksbetriebe oder Vertreter im Außendienst fahren hingegen auf wechselnden Strecken mit unterschiedlicher Länge und haben dementsprechend flexible Bedürfnisse – schnelle Ladungen zwischendurch eingeschlossen.



©

Ladedauer von Elektroautos

Die Ladedauer an einer Ladestation lässt sich annäherungsweise errechnen, hängt jedoch ebenfalls von der Steuerung des Systems ab. Grundsätzlich kommt es auf die Kapazität des jeweiligen Fahrzeugs, gemessen in Kilowattstunden (kWh), und die Leistung der Ladesäule an:

©

LADEDAUER
Beispiel Smart EQ forfour

Bei unserem eigenen Fuhrpark setzen wir zu einem großen Teil auf den sparsamen Smart EQ forfour, der mit einem 17,6-kWh-Akku ausgestattet ist. Der elektrische Smart lädt ausschließlich mit Wechselstrom und erlaubt durch ein Zusatzmodul das Laden mit bis zu 22 Kilowattstunden. Für die volle Ladung dieses Fahrzeugs benötigen wir je nach Ladestation unterschiedlich viel Zeit:

  • Haushaltssteckdose mit 2,7 kW (nur hypothetisch): 6,5 h
  • AC-Ladestation einphasig mit 3,6 kW: 4:48 h
  • AC-Ladestation dreiphasig mit 11 kW: 1:36 h
  • AC-Ladestation dreiphasig mit 22 kW: 0:48 h

LADEDAUER
Beispiel BMW i3 

Noch deutlicher wird die Spanne der Möglichkeiten bei Fahrzeugen, welche auch für das Schnellladen per Wechselstrom geeignet sind (DC-Ladestation), wie beispielsweise der BMW i3 mit einer Kapazität von 42,2 kWh:

  • Haushaltssteckdose mit 2,7 kW (nur hypothetisch): 15:40 h
  • AC-Ladestation einphasig mit 3,6 kW: 11:45 h
  • AC-Ladestation dreiphasig mit 11 kW: 3:50 h
  • AC-Ladestation dreiphasig mit 22 kW: 1:55 h
  • DC-Ladestation mit 50 kW: 0:50 h
  • DC-Ladestation mit 150 kW: 0:17 h


Anzahl
der Ladepunkte

Der Anzahl Ihrer Ladepunkte sind rein technisch keine Grenzen gesetzt. Lediglich Ihr Netzbetreiber kann Einwände äußern, wenn Sie Ihre Ladepunkte anmelden. In vielen Fällen ist die Anmeldung reine Formalität. Bei großen Vorhaben ist eventuell eine Netzanschlussvergrößerung nötig, um dem Ladepark mehr Leistung zur Verfügung zu stellen.

In der Regel arbeiten moderne Unternehmen allerdings mit einem smarten Ladesystem, welches den verfügbaren Strom auf verschiedene Ladesäulen aufteilt, sodass die höchstmögliche Effizienz erreicht wird, ohne das Netz zu überlasten oder teure Lastspitzen zu verursachen.

Bei der Analyse und dem Aufbau ihres Ladeparks stehen Ihnen unsere Experten gerne zur Verfügung. Wir haben bereits Ladeparks mit bis zu 100 Ladepunkten ausgerüstet und kennen Herausforderungen und Lösungen für Fuhrparks jeder Größe. 

Vereinbaren Sie noch heute ein Beratungsgespräch.



Wie oft muss das E-Auto geladen werden?

Genau wie die Ladedauer, hängt auch die Ladehäufigkeit mit der Batteriekapazität zusammen. Doch vor allem das Fahrverhalten zählt. Zwar liefert jeder Hersteller eines Elektroautos ebenfalls die Informationen über die Reichweite des Autos, doch genau wie beim Verbrauch von Verbrennern sind diese Daten nicht immer zu hundert Prozent verlässlich.

Elektroautos sollten zudem nicht vollständig leer gefahren werden. Einerseits vermeiden Sie dadurch böse Überraschungen, wenn der Akku nicht mehr bis zur nächsten Stromtankstelle ausreicht. Andererseits schonen Sie den Akku, wenn Sie ihn zwischen 20 und 80 Prozent seiner Kapazität halten.

Da es den „Memory-Effekt“ früherer Akkus seit dem Durchbruch der Lithium-Ionen nicht mehr gibt, ist eine regelmäßige Teilbeladung und -entladung kein Problem mehr. Laden in der Mittagspause oder im Schichtwechsel gehört zum effizienten Energiemanagement dazu.

Wie funktioniert das Laden im Fuhrpark?

Der smarte Ladepark geht über die bloße Bereitstellung von Strom hinaus. In Ihrem modernen Fuhrpark haben Sie alle Daten stets im Blick,
während das System sich automatisch um den Ladealltag kümmert.

Die Funktionen im smarten Ladepark

©

Wer darf laden?

Über einen RFID-Chip laden ihre MitarbeiterInnen selbstständig die Autos des Unternehmens. Jede Ladung ordnet das System dadurch genau einer Person zu. Zusätzlich können externe Personen ihre Fahrzeuge ebenfalls laden. Schalten Sie einfach die Ladesäule für KundInnen frei oder lassen Sie sich von Besuchern für die Bereitstellung bezahlen.




©

Wie wird abgerechnet?

Jede Ladesäule ist mit verschiedenen Hintergrund-Programmen, sogenannten „Back-Ends“ kompatibel. Ihre Mitarbeiter laden barrierefrei und das System arbeitet effizient im Hintergrund, während Sie den Überblick auf intuitiv-bedienbarer Software oder Webapplikationen behalten. Wenn Sie Ihre Ladestation als zusätzliche Einkommensquelle nutzen, profitieren Sie zudem vom vollautomatischen Ad-hoc-Bezahlsystemen.

©

Woher kommt der Strom?

Viele Unternehmen zielen auf ein umfangreiches, zukunftsweisendes Energiekonzept. Photovoltaik-Anlagen und effiziente Energiespeicher für die schattigen Tage versorgen Ihren Fuhrpark mit Strom. Über eine übersichtliche Software, Webapplikation oder Smartphone-App haben Sie den Strommix jederzeit im Blick.






Was gibt es sonst zu beachten?

Der Elektroladepark für Ihr Unternehmen benötigt die passende Infrastruktur und Vorsorge. Die Ladesäulen müssen über ein sicheres Stromnetz versorgt werden, Fundamente für Ladesäulen müssen den technischen Ansprüchen genüge tragen und Ihr Ladepark muss beim Netzbetreiber angemeldet werden.

Bei allen Fragen rundum Installation, Inbetriebnahme und Anmeldung Ihrer Ladesäulen stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Durch unsere Erfahrung mit der Installation und Inbetriebnahme von über 2500 Ladepunkten – auch auf unserem eigenen Betriebsgelände – kennen wir die Herausforderungen beim Aufbau des eigenen Ladeparks aus allen Perspektiven. Mit unseren Experten an Ihrer Seite räumen Sie die technischen und bürokratischen Hürden mühelos beiseite und freuen sich schon bald über den eigenen Ladepark auf Ihrem Firmengelände.


Kontaktieren Sie uns gerne für ein erstes Beratungsgespräch.