Elektroauto an der Haushaltssteckdose laden?

Nicht die beste Idee!

Was hält die Haushaltssteckdose aus?

Die Haushaltsteckdose, offiziell „Schutzkontakt-Steckdose“ oder kürzer „Schuko“ genannt, hat Grenzen der Belastungsfähigkeit. Wie der Wortteil „Haushalt“ schon verrät, ist die Haushaltssteckdose dazu konzipiert, lediglich den Strom für den alltäglichen Bedarf bereitzustellen.

Was grob aus dem Namen hervorgeht, ist ebenfalls rechtlich verankert. Haushaltssteckdosen richten in ihrer Bauweise sich nach der DIN VDE 0620-1. Dort wird ebenfalls erwähnt, dass die Stecker lediglich für den Hausgebrauch und ähnliche Anwendungen ausgelegt sind. Der dauerhafte Gebrauch mit einer hohen Stromstärke ist hier jedoch nicht vorgesehen.

Dass die Haushaltssteckdose hin und wieder durch den Fön, Pürierstab oder Staubsauger stark belastet wird, ist kein Problem. Die Belastungsdauer der einzelnen Dose ist überschaubar und beträgt meist weit weniger als eine Stunde – im Gegensatz zum Einsatz als Ladestation für E-Autos.

Damit einher gehen Gefahren für Schäden, die nicht nur die elektrischen Leitungen betreffen. Durch Alterungsprozesse oder unsachgemäße Installation kann ein erhöhter Widerstand an den Kontakten, den Klemmstellen oder den Leitungen in Ihrem Haus, Ihrer Wohnung oder Ihrer Garage entstehen. Dort kommt es bei starker Belastung dann gegebenenfalls zu sogenannten „Hotspots“. Die betroffenen Teile erwärmen sich stark und der Betrieb elektrischer Geräte geht mit einer erhöhten Brandgefahr einher.

 

Wallboxen sind so günstig wie noch nie

Derzeit gibt es zahlreiche Förderprogramme für die Anschaffung elektrischer Ladeinfrastruktur. Noch ist nicht abzusehen, wann die Förderungstöpfe endgültig geleert sind. Bereits mehrfach mussten die Geldgeber ihre Fördertöpfe innerhalb des letzten Jahres wieder auffüllen. Die Nachfrage ist verständlicherweise hoch, denn allein für die private Wallbox bekommen Sie derzeit über das Förderprogramm der KfW einen Zuschuss von 900 Euro pro Ladepunkt.
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Strom tanken geht schneller
mit der Wallbox

Die Nachteile der Haushaltsteckdose beschränken sich nicht nur auf Ihre Sicherheit, auch hinsichtlich des Komforts und der Funktionalität kann die Steckdose nicht glänzen. Obwohl die elektrische Energie dort ausreicht, um im schlimmsten Fall Ihre Hausinstallation zu überlasten, reicht sie nicht, um Ihr Auto schnell zu laden. Mit den maximal möglichen 2,3 Kilowatt Leistung benötigen Sie weit mehr als eine Nacht, um Elektrofahrzeuge wie den BMW i3 vollzuladen.

Dennoch müssen Sie nicht die Fahrt zur nächsten Schnellladesäule einplanen, wenn Sie am nächsten Tag wieder zur Arbeit düsen wollen. Ihre hauseigene Wallbox stellt eine hohe elektrische Leistung zur Verfügung, welche ausreicht, um Ihr Auto in wenigen Stunden voll zu Laden. Wie Ihr Backofen, wird auch die Wallbox an Dreiphasen-Wechselstrom angeschlossen.

Die meisten privaten Nutzer setzen auf eine Wallbox mit einer Leistung von 11kW, da diese nicht genehmigungspflichtig ist. Möglich sind im privaten Gebrauch allerdings Systeme mit bis zu 22kW, für die Sie die Erlaubnis des Netzbetreibers benötigen.

Schon die 11kW Wallbox bringt Ihnen gewaltige Zeitersparnis: Beinahe ein Fünftel der Ladezeit – und somit weniger als vier Stunden für eine komplette Ladung Ihres BMW i3 – benötigen Sie dann nur noch.


Smarte Wallboxen überwachen den gesamten Ladevorgang

Sobald unsere Experten Ihre Wallbox für Sie installiert und in Betrieb genommen haben, bietet das System Ihnen neben der Zeitersparnis den Vorteil der höchsten Sicherheitsstandards. Selbst wenn Leitungen beschädigt sind oder das System nass geworden ist: Die Wallbox verfügt über Schutzeinrichtungen gegen Gleich- und Wechselstromfehler, wodurch ein Stromschlag ¬≠ anders als beim Laden an der Haushaltssteckdose ¬≠ ausgeschlossen ist.

Smarte Ladestationen steuern zudem die Ladung Ihres Fahrzeugs bedarfsgerecht und stellen Ihnen Ladestatistiken auf die Kilowattstunde genau zur Verfügung. Dadurch bekommen Sie nicht nur einen Überblick über Ihren Verbrauch, sondern können den Strom für Ihren Dienstwagen auch einfach über Ihren Arbeitgeber abrechnen, sofern dies Teil Ihres Überlassungsvertrags ist. Die intelligente Vernetzung macht es möglich.


Während beim Verbrenner Tankkarten und andere Zwischenlösungen zur Vermeidung der Kassenzettelwirtschaft eingesetzt wurden, ermöglicht Ihnen die Wallbox nun den nächsten Schritt der Digitalisierung unnötiger Arbeiten. Zum Ladepark Ihres Arbeitgebers gehören in Zukunft nicht nur die unternehmenseigenen Ladesäulen, sondern auch die Wallbox vor Ihrer Haustür. Automatisch, digital und unbürokratisch tankt der Dienstwagen der Zukunft.

Lassen Sie sich jetzt unverbindlich beraten!

Der genaue Aufwand für die Installation und Inbetriebnahme Ihrer eigenen Stromtankstelle ergibt sich aus dem Preis der jeweiligen Wallbox und den Gegebenheiten und notwendigen Arbeiten vor Ort. Gerne machen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot und beraten Sie zu Ihren Möglichkeiten. 


Per E-Mail, Tel.: +49 (0) 49 64 / 60 55 80 oder an unserem Firmensitz in Rhede (Ems).

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